Der WEIMA S7.30 ist das leistungsstärkste Modell der S7 Serie und für maximale Durchsatzanforderungen in industriellen Produktions- und Recyclingprozessen konzipiert. Der Einwellen-Shredder verarbeitet großvolumige Holzreste, umfangreiche Mengen sortenreiner Post-Industrial Kunststoffe sowie Papier- und Kartonageabfälle aus kontrollierten Materialströmen.
Mit der größten Arbeitsbreite innerhalb der Serie ermöglicht der S7.30 eine besonders effiziente Abfallzerkleinerung auch bei sehr hohem Materialaufkommen. Der 700 mm Rotor, die massive Maschinenkonstruktion und die SPS-Steuerung sorgen für dauerhafte Leistungsstabilität im Mehrschichtbetrieb. Damit positioniert sich der S7.30 als Hochdurchsatzlösung für zentrale Recycling- und Aufbereitungsbereiche mit maximalem Materialanforderungen.
Nachfolgend finden Sie die technischen Details, Ausstattungsoptionen und Integrationsmöglichkeiten der jeweiligen Maschine im Überblick.
Die Materialzuführung erfolgt exakt und gleichmäßig. Der segmentierte Boden führt den Hydraulikschieber stabil und reduziert Verklemmen bei leichten oder dünnen Materialien. Ein integriertes Schockventil absorbiert Stoßbelastungen am Zylinderende. Dadurch sinkt der mechanische Verschleiß und die Prozessstabilität steigt.
Die profilierten V-Rotoren der S7 Serie besitzen einen Durchmesser von 700 mm, bei bis zu drei Messerreihen. Alle Größen sind universell einsetzbar und garantieren maximale Durchsatzleistungen bei niedrigen Verschleißkosten. Die Schneidmesser sind mehrfach wendbar und in den Größen 40, 60, 80 und 100 mm wählbar.
Die Rotorlager sind außerhalb des Schneidraums vom Gestell abgesetzt montiert. Verwendet werden robuste Pendelrollenlager für hohe Belastungen. Die geschützte Position minimiert den Einfluss externer Kräfte und erleichtert Wartungsarbeiten. Das verlängert die Lagerstandzeit und erhöht die Maschinenverfügbarkeit.
Der Siebkorb lässt sich nach oben öffnen und gibt den Rotor vollständig frei. Wartungsarbeiten sowie Messer- oder Siebwechsel können ohne Demontage störender Bauteile durchgeführt werden. Unterschiedliche Siebgeometrien ermöglichen eine flexible Anpassung der Endkornqualität. Das vereinfacht Servicearbeiten und verkürzt Stillstandzeiten.
Der F-Rotor ist für anspruchsvolle und flexible Materialien ausgelegt. Seine spezielle Geometrie ermöglicht eine kontrollierte Schnittführung und stabile Materialerfassung. Ein optionaler Vautid-Schutzmantel reduziert den Verschleiß bei erhöhten mechanischen Belastungen. Für temperaturempfindliche Anwendungen steht zudem eine optionale Rotorkühlung zur Verfügung, wodurch Prozessstabilität und Werkzeugstandzeit zusätzlich verbessert werden.
Je nach Anwendung kann ein Hydraulikantrieb oder ein elektromechanischer Antrieb mit WAP-Getriebe eingesetzt werden. Hydrauliksysteme ermöglichen hohe Drehmomente bei variabler Drehzahl ohne Stromspitzen. Die Drehzahlregelung erfolgt bedarfsgerecht über eine Regelpumpe. Dadurch lässt sich die Maschine exakt an Materialeigenschaften und Durchsatzanforderungen anpassen.
Die Turbohydraulik erhöht die Geschwindigkeit der Schieberbewegung. Das Material wird schneller und kontinuierlicher dem Rotor zugeführt. Dadurch steigt die Zerkleinerungsleistung pro Zeiteinheit. Für Produktionsbetriebe bedeutet dies eine messbare Steigerung des Gesamtdurchsatzes.
Die S7 Serie verfügt über 40 mm starke Stahlseitenwände und groß dimensionierte Rotoren. Die massive Konstruktion ist auf hohe mechanische Belastungen ausgelegt. In Kombination mit leistungsstarken Antrieben bleibt die Maschine auch bei intensiver Nutzung formstabil. Das gewährleistet dauerhafte Leistungsfähigkeit im industriellen Betrieb.
Der Zerkleinerungsprozess läuft konstant und kontrolliert ab. Die Siemens SPS steuert Shredder, Fördertechnik und optional nachgelagerte Aggregate zentral über einen Schaltschrank. Die integrierte Reversierautomatik erkennt Lastzustände und verhindert Blockaden automatisch. Das erhöht die Prozesssicherheit und ermöglicht eine nahtlose Integration in bestehende Produktionslinien.
Die Maschine ist mit Hartgummifüßen ausgestattet, die Schwingungen aufnehmen und dämpfen. Dadurch werden Vibrationen auf den Untergrund und angrenzende Anlagenteile reduziert. Eine flexible Aufstellung ohne zusätzliche Fundamentmaßnahmen wird erleichtert. Das verbessert die Laufruhe und schützt die Umgebungstechnik.