Jährlich fallen in Deutschland rund 10 Millionen Tonnen Altholz an, die es zu entsorgen bzw. zu verwerten gilt. Dazu gehören an erster Stelle Abfälle aus dem Baugewerbe und dem Abbruch, gefolgt von Industrieresthölzern, sogenanntes Gebrauchtholz aus dem Sperrmüll und Siedlungsabfällen – und natürlich Verpackungsrestoffe wie Paletten oder Kisten. Nach der Sammlung und Sortierung gibt es zwei Möglichkeiten: Altholz stofflich verwerten und als Grundlage für die Produktion von Spanplatten nutzen. Oder thermisch verwenden, um Energie | Wärme zu generieren.
In beiden Fällen kommt ein- oder mehrstufige Zerkleinerungstechnik von WEIMA zu Einsatz, um das Restholz zunächst entweder grob zu brechen, oder es auf eine homogene Hackschnitzelgröße zu zerkleinern. Die passende Fördertechnik samt Metallabscheidung via Magnet oder auch eine gesamte Heizungsanlage liefern wir bei Bedarf gleich mit bzw. beraten Sie gerne.
Schon gewusst?
Statistisch gesehen ergibt sich jährlich eine Menge von 113 Kilogramm Altholz pro Einwohner:in in Deutschland.
Hier erfahren Sie mehr über die Zerkleinerung von Paletten mit WEIMA Shreddern:
WEIMA Shredder können eine große Bandbreite verschiedenster Holzabfälle verarbeiten — darunter Paletten, Bauholz, Möbelreste, Kisten, Verschnitt, OSB- und MDF-Platten, Fenster, Türen sowie gemischtes Industrieholz. Sowohl Weichholz als auch Hartholz, behandelt oder unbehandelt, lassen sich zuverlässig zerkleinern. Auch sperriges, unregelmäßiges oder großvolumiges Material wird mit der passenden Maschinenkonfiguration sicher verarbeitet.
Der Prozess folgt einem klaren Ablauf: Holzabfälle sammeln und vorsortieren, in den Shredder aufgeben, zu gleichmäßigen Holzchips zerkleinern und bei Bedarf Metalle oder Störstoffe abtrennen. Das zerkleinerte Holz kann danach als Brennstoff in Biomasseanlagen genutzt werden, als Rohstoff in der Plattenindustrie, zur Kompostierung oder als Mulch dienen — oder einfach zur platzsparenden Entsorgung. Die Anlage lässt sich exakt auf Ihr Layout, Ihren Durchsatz und Ihre nachgelagerten Prozesse abstimmen.
WEIMA bietet mehrere Baureihen für Holz an — darunter WL-Einwellen-Shredder für industrielle Resthölzer, horizontale WLH-Modelle für lange Materialien sowie robuste Hochleistungsmaschinen der W5-, WLK- oder S7-Serie für große Volumenströme. Die Auswahl hängt vom Materialeintrag, dem Verschmutzungsgrad, der gewünschten Chipgröße und dem benötigten Durchsatz ab. Kleinere Betriebe profitieren von kompakten WL-Maschinen, während große Recycler oder Biomassebetriebe oft PowerLine- oder W5-Shredder einsetzen.
Der Shredder erzeugt gleichmäßige Holzchips, die vielfältig eingesetzt werden können. Sie eignen sich für Biomasse-Heizungen, als Rohstoff in der Holzwerkstoffindustrie, als Gartenmulch oder Kompostzusatz sowie zur Volumenreduzierung vor dem Transport. Die homogene Korngröße erleichtert zudem Lagerung, Förderung und weitere Verarbeitung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Viele Unternehmen ersetzen teure Entsorgung durch die sinnvolle Weiterverwertung der Holzchips.
Ja. WEIMA Shredder sind darauf ausgelegt, Holz mit Nägeln, Schrauben, Beschlägen, Beschichtungen oder Lackierungen zu verarbeiten. Eine Vorsortierung wird dennoch empfohlen, um den Verschleiß zu reduzieren und die Outputqualität zu verbessern. Bei stark kontaminiertem Material wird das zerkleinerte Holz häufig energetisch verwertet. Verschleißschutzoptionen sorgen für hohe Prozesssicherheit auch bei abrasiven Strömen.
Das Shreddern reduziert das Volumen deutlich und erleichtert Lagerung, Transport und Handhabung. Aus Restholz entsteht ein wertvoller Sekundärrohstoff, der Entsorgungskosten einspart und die Kreislaufwirtschaft unterstützt. Unternehmen profitieren von geringeren Logistikkosten, höherer Materialausbeute und flexiblen Verwertungsmöglichkeiten. Zudem wird der gesamte Aufbereitungsprozess stabiler und besser planbar.
WEIMA Shredder sind für den Dauereinsatz in industriellen Umgebungen konstruiert — mit massiver Stahlbauweise, verschleißgeschützten Schneidkammern und effizienten Rotorkonzepten. Regelmäßige Messer-, Sieb- und Kammerkontrollen helfen, eine konstante Chipqualität zu sichern. Dank guter Zugänglichkeit, modularer Bauweise und verfügbarer Verschleißteile ist die Wartung unkompliziert. Bei richtiger Pflege laufen die Maschinen zuverlässig im Mehrschichtbetrieb.