Pulperzöpfe effizient zerkleinern

Rejekte nachhaltig verwerten – Entsorgungskosten senken und Stahl zurückgewinnen
WEIMA PreCut Shredder zerkleinert Pulper Zöpfe und wird mit einem Kran befüllt
Pulper Zöpfe im Shredder
Spuckstoffe werden zu Ersatzbrennstoff (EBS, RDS, SRF)
Zerkleinerte Pulper Rejekte für die thermische Ersatzbrennstoff Nutzung
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Der Einsatz von Altpapier in der Papierherstellung nimmt stetig zu. Dabei entstehen alleine in Deutschland jährlich rund fünf Millionen Tonnen verwertbare Rückstände, meist in Form von Pulperzöpfen aus Metall und Kunststoff oder losen Spuckstoffen. Diese sogenannten Pulper Rejects erfordern spezialisierte Zerkleinerungstechnik, um wertvolle Stoffe wie Kunststoff (als Ersatzbrennstoff) oder Metalle wie Stahl, Kupfer und Aluminium zurückzugewinnen. Ohne vorherige Aufbereitung ist die Entsorgung für Papierhersteller mit hohen Kosten verbunden.

Kundenanwendungen: Pulperzöpfe Zerkleinerung und Recycling mit WEIMA

Praktische Beispiele für das erfolgreiche Recyceln mit WEIMA Maschinen
WEIMA PreCut Shredder zerkleinert Pulper Zöpfe aus dem Papier Recycling und wird mit einem Kran beladen
Pulperzöpfe Zerkleinerung
Pulperzöpfe Zerkleinerung mit einer WEIMA PreCut 2500
Ein WEIMA PreCut 2500 Shredder zerkleinert große Pulperstränge aus dem Papierrecycling.
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Pulperzöpfe Abfallzerkleinerung mit WEIMA PreCut 1500
WEIMAs PreCut 1500 Einwellen-Zerkleinerer shreddert großvolumige Pulper-Zöpfe mit Metalldraht aus der Papier-Produktion.
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WEIMA CSO Kay schulte vor einem verglasten Büro
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WEIMA Portfolio für das Zerkleinern von Pulperzöpfen

Für jede Anwendung die passende Maschine
Einwellen-Zerkleinerer
W8 PowerLine Serie
Die Maschinen der PowerLine Serie sind universell einsetzbar. Variable Ausstattungen und Baugrößen ermöglichen eine exakte Anpassung an Ihre speziellen Anforderungen. Die Gegenmesser sind anwenderfreundlich von außen einstellbar und durch eine zusätzliche Abdeckplatte geschützt.
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Einwellen-Zerkleinerer
W8 PreCut Serie
Die PreCut Baureihe zeichnet sich durch extrem hohe Durchsatzleistungen aus. PreCut Maschinen werden häufig als Vorzerkleinerer (Pre-Shredder) in mehrstufigen Aufbereitungsanlagen eingesetzt, eignen sich aber auch als Stand-Alone-Lösung. Der massive PreCut Rotor ist dank Vautid-Verschleißschutz besonders widerstandsfähig gegen Fremdstoffen. Verstärkte Seitenwände machen den Rahmen des Shredders extrem solide.
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Einwellen-Zerkleinerer
W5 Serie
Mit Arbeitsbreiten von 1.400 mm, 1.800 mm oder 2.200 mm nimmt es die W5 Serie mit unterschiedlichsten Materialien auf. Die Inspektionsklappe und der nach oben schwenkbare Siebkorb machen den Einwellen-Zerkleinerer besonders wartungsfreundlich. Dank des breiten Förderbandausschnitts können große Mengen geshredderten Materials schnell und sauber abtransportiert werden.
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Einwellen-Zerkleinerer
S7 Serie
Mit ihrer extrem stabilen Bauart und den großen Rotordurchmessern von bis zu 700 mm bieten Shredder der S7 Serie nahezu uneingeschränkte Einsatzmöglichkeiten für die Zerkleinerung von Pulperzöpfen. Sie sind jeder Anforderung gewachsen und mit einem drehmomentstarken Hydraulikantrieb ausstattbar.
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Recycling von Pulperzöpfen

Das Wichtigste im Überblick
Pulper Waste Zopf aus der Papierproduktion
Was sind Pulperzöpfe?
Pulperzöpfe, auch Rejects oder Rejekte genannt, entstehen bei der Papierproduktion als Abfallprodukt. Sie können bis zu 50 % aus Metalldrähten bestehen. Der Grund dafür ist die Anlieferung von Altpapier in Form von gepressten Ballen. Um sie in Form zu halten, werden Drähte, aber auch Kunststoffbänder eingesetzt. Pulperzöpfe können als Restfraktionen oft mehrere Meter lang sein und enthalten außerdem Materialien wie Kunststofffolie, Schnur, Holzteile und kleine Plastikteile.
Pulper werden in der Produktion von Papier eingesetzt
Zopfabschnitte aus Pulper werden angehoben
Wie entstehen Pulperzöpfe und Rejects?
Bei der Papierherstellung werden Altpapier, Kartonagen und andere Rohstoffe im sogenannten Pulper, einem großen Rührbottich, mithilfe von Wasser aufgelöst und zerfasert. Dabei gelangen jedoch auch Störstoffe wie Drähte, Folien, Schnüre oder Kunststoffreste in den Prozess, die sich nicht zersetzen lassen.
Um zu verhindern, dass sich diese Materialien im Pulper verfangen und später aufwendig per Hand oder Kran entfernt werden müssen, kommt eine Fangvorrichtung zum Einsatz. In der Regel wird ein langes Seil in den Pulper abgesenkt, an dem sich die Fremdstoffe verhaken. Daraus entsteht nach und nach ein Pulperzopf – auch Rejekt genannt – der mithilfe einer Zopfwinde aus dem Pulper gezogen und entsorgt wird.
Puperzöpfe Zerkleinerung mit WEIMA Shredder
Wie lassen sich Pulper Zöpfe wirtschaftlich entsorgen?
Die Entsorgung von Pulperzöpfen ohne vorherige Zerkleinerung und Sortierung ist sehr kostspielig und wenig nachhaltig – steckt in ihnen doch ein beträchtliches stoffliches und energetisches Potenzial, das sich wirtschaftlich nutzen lässt. Insbesondere die entstehende Kunststofffraktion bringt die idealen Voraussetzungen für die Verwendung als Ersatzbrennstoff (EBS) mit. So nutzen beispielsweise Ziegel- oder Zementhersteller und Kraftwerkbetreiber diesen hochkalorischen Sekundärbrennstoff für ihre Anlagen, Öfen und Kalzinatoren. Aber auch Papierhersteller haben bereits die eigene Nutzung dieses Brennmaterials für sich entdeckt und werden so unabhängiger von fossilen Energieträgern.
Mehr über Waste-to-Energy
WEIMA PreCut Shredder zerkleinert Pulper Zöpfe und wird mit einem Kran befüllt
Shredder zerkleinert Pulper Zöpfe
Wie funktioniert die Zerkleinerung?
Pulper Zopfabschnitte lassen sich ohne Vorbehandlungen oder manuelle Konfektionierung direkt per Radlader, Kran oder Förderband in den Trichter des WEIMA Einwellen-Zerkleinerers aufgeben. Das spart Zeit und Personaleinsatz. Nachdem die Papierrejekte auf eine homogene Korngröße geshreddert und mittels Überbandmagnet von Metallresten getrennt wurden, lässt sich das Material nun lagern oder trocknen. Anschließend ist es als hochwertiger Ersatzbrennstoff, Refuse Derived Fuel (RDF) oder Solid Recovered Fuel (SRF), thermisch nutzbar.
Zerkleinerte Pulper Rejekte für die thermische Ersatzbrennstoff Nutzung
Kuriose Begriffe aus der Papieraufbereitung – Bären, Zöpfe und Spuckstoffe
In der Papierindustrie entstehen bei der Aufbereitung von Altpapier verschiedenste Reststoffe – mit teils ungewöhnlichen Bezeichnungen. Als „Bär“ bezeichnet man verfilzte Klumpen aus Drähten und Kunststoffen, die sich im Pulper bilden und nur mühsam per Kran entfernt werden können. Effizienter ist die Entnahme über sogenannte Pulperzöpfe, die sich über ein Seil gezielt herausziehen lassen. Der Pulper selbst ist ein großer Rührbehälter, in dem Papier unter Zugabe von Prozesswasser zerfasert wird – eine moderne Weiterentwicklung des früheren „Holländers“. Als Spuckstoffe gelten all jene Fremdmaterialien, die sich nicht für die Papierproduktion eignen, etwa Folien, Büroklammern oder textile Buchbestandteile. Diese Reste werden häufig energetisch verwertet, z. B. als Ersatzbrennstoff zur Wärmeerzeugung.
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Heavy duty Maschinendesign gegen erhöhten Verschleiß

WEIMA Shredder für stark abrasive Materialien lassen sich mit zahlreichen Optionen zum Schutz vor Verschleiß ausstatten – für weniger Stillstand und geringere Wartungskosten. Der massive Maschinenrahmen sorgt für besondere Robustheit. Rotoren sind mit Vautid und Siebe mit Creusabro verstärkbar. Optional schützen große Messer (bis 130 x 130 mm) vor Fremdkörpern, Vautid kann auch Messerträger absichern.
Zum Schutz der Rotorplanscheiben empfehlen wir beidseitig montierbare, wechselbare Creusabro-Verschleißscheiben. Auch der Schneidraum ist optional mit austauschbaren Creusabro-Platten verstärkbar. Für besonders beanspruchte Anwendungen bieten wir ein ca. 20 mm starkes, verschleißfestes Creusabro-Sieb an.

Vautidmantel auf einem Rotor

WEIMA Rotor mit Vautid Schutz

Vautid Verschleißschutz für einen Rotor

Rotor mit Messern und Vautid Beschichtung

Messer Vautid Schutz Schweißen

Vautid Verschleißschutz

Vautid Mantel Wear Protection

WEIMA Rotor mit Vautid Mantel

Vautid Shell Verschleiß Mantel Schutz

WKS Rotor Verschleiß Schutz aus Vautid

PreCut Verschleißmantel aus Vautid

PreCut Rotor Mit Vautid Shell gegen Verschleiß

Schon gewusst?
In Deutschland wurde im Jahr 2018 durchschnittlich 760 kg Altpapier für die Produktion einer Tonne Papier eingesetzt. Tendenz: steigend.

Quelle: Umweltbundesamt

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Häufig gestellte Fragen zur Pulperzopf Zerkleinerung

Alles, was Sie über das sichere und effiziente Zerkleinern von Pulperzöpfen wissen müssen.
Was sind Pulperzöpfe und warum müssen sie zerkleinert werden?

Pulperzöpfe, auch als Ragger Tails bekannt, sind verhedderte Störstoffe, die im Papierpulper ausgetragen werden. Sie bestehen meist aus Kunststoffen, Fasern, Textilien sowie Stahl- oder Drahtanteilen und liegen als lange, kompakte Bündel vor. Durch das Zerkleinern werden diese Pulperzöpfe in handhabbare Stücke zerlegt, wodurch Volumen und Handhabungsaufwand deutlich sinken. Gleichzeitig wird die effiziente Trennung von Metallen ermöglicht und das verbleibende Material für die weitere Verwertung vorbereitet.

Wie funktioniert die Zerkleinerung von Pulperzöpfen vom Eintrag bis zum Austrag?

Pulperzöpfe werden je nach Anlagenkonzept per Förderband, Greifer oder manuell in einen robusten WEIMA Shredder eingebracht. Im Schneidraum zerkleinern Rotor und Gegenmesser das Material, ein Sieb definiert dabei die gewünschte Stückgröße. Das zerkleinerte Material wird anschließend über ein Austragsband abgeführt und einer Magnetabscheidung zugeführt, um Stahlanteile zu entfernen. Die verbleibende Nichtmetallfraktion gelangt dann in den vorgesehenen nachgelagerten Prozess.

Was passiert mit dem Material nach der Zerkleinerung?

Nach dem Shreddern werden ferromagnetische Metalle mittels Magnetabscheidung entfernt und dem Recycling zugeführt. Je nach Anforderung können zusätzliche Trennstufen integriert werden, um höhere Reinheiten zu erzielen. Die verbleibende Nichtmetallfraktion wird in der Regel energetisch verwertet oder einem weiteren genehmigten Verarbeitungsprozess zugeführt. Durch die Zerkleinerung liegt das Material in einer dafür geeigneten Form vor.

Können WEIMA Shredder die Stahl- und Drahtanteile in Pulperzöpfen verarbeiten?

Ja. WEIMA Shredder sind für stark verschmutzte Materialien wie Pulperzöpfe mit Draht- und Metallanteilen ausgelegt. Durch das Zerkleinern wird der kompakte Zopf aufgebrochen, sodass ferromagnetische Metalle im Anschluss zuverlässig durch Magnete abgeschieden werden können. Dieser Ansatz reduziert manuelle Eingriffe, schützt nachgelagerte Anlagen und verbessert die Qualität der getrennten Materialfraktionen. Die Metallrückgewinnung wird dadurch deutlich effizienter.

Welche Outputgröße ist beim Zerkleinern von Pulperzöpfen sinnvoll?

Die optimale Outputgröße hängt von den Anforderungen der nachgelagerten Prozesse ab. In der Praxis wird häufig eine mittlere, gleichmäßige Partikelgröße gewählt, die einen störungsfreien Transport ermöglicht und die Metallabscheidung unterstützt. Die Siebgröße im Shredder bestimmt dabei maßgeblich die Stückgröße. Ob die Nichtmetallfraktion energetisch verwertet, zwischengelagert oder weiterverarbeitet wird, beeinflusst die endgültige Auslegung.

Ist eine ein- oder zweistufige Zerkleinerung von Pulperzöpfen erforderlich?

Beide Varianten sind im Einsatz. Sehr dicke, nasse oder stark verfilzte Pulperzöpfe profitieren oft von einer zweistufigen Zerkleinerung, um einen gleichmäßigeren Betrieb zu gewährleisten. Bei weniger problematischem Material kann eine einstufige Lösung ausreichend sein. Die Entscheidung hängt von Materialbeschaffenheit, Durchsatzanforderungen, gewünschter Outputgröße sowie dem Verhältnis von Verfügbarkeit, Verschleiß und Energieverbrauch ab.

Wie werden nasse und verschmutzte Pulperzöpfe ohne häufige Störungen verarbeitet?

WEIMA Systeme sind für feuchte und verschmutzte Materialien ausgelegt, dennoch ist eine saubere Prozessführung entscheidend. Abtropfzeiten vor der Aufgabe und die regelmäßige Kontrolle von Verschleißteilen tragen zu einem stabilen Betrieb bei. Geschultes Bedienpersonal kann problematische Fremdkörper frühzeitig erkennen und entfernen. Regelmäßige Sichtprüfungen und gute Anlagenhygiene reduzieren Stillstände erheblich.

Wie sieht die Wartung bei der Pulperzopf-Zerkleinerung aus?

Die Wartung umfasst regelmäßige Kontrollen von Messern, Gegenmessern und Sieben sowie die Sauberhaltung des Einlaufbereichs. Veränderungen in der Maschinenlast liefern Hinweise auf Verschleiß oder Blockaden. Geplante Wartungsintervalle für den Austausch von Verschleißteilen und die Einstellung der Schneidspalte sichern eine hohe Anlagenverfügbarkeit.