Sperrige Produktionsreste und gebrauchte Fassbestandteile beanspruchen in Küfereien und Fassherstellungen wertvollen Lager- und Transportraum. WEIMA Zerkleinerer reduzieren das Volumen des Fassholzes und bereiten es für einen automatisierten Materialfluss, die weitere Verarbeitung oder eine platzsparende Entsorgung auf. So entsteht eine auf Materialmenge, Betriebsablauf und gewünschtes Zerkleinerungsergebnis abgestimmte Lösung.
Produktionsreste und gebrauchte Fassbestandteile gezielt aufbereiten
Für die Wahl des passenden Zerkleinerers ist entscheidend, ob kontinuierlich lange Produktionsabschnitte oder einzelne Fassbestandteile anfallen. Lange, schmale Holzreste können per Förderband direkt einem Horizontal-Zerkleinerer zugeführt werden. Für einzelne Fassdauben, Fassböden und Fassdeckel eignen sich kompakte WL Modelle, während bei größeren Materialmengen leistungsstärkere WL und WLK Zerkleinerer mit abgestimmtem Trichter und Austrag zum Einsatz kommen.
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Alte und kaputte Fassdauben Holzabschnitte auf dem Weg zum ZerkleinererHolzabschnitte auf dem Weg zum Zerkleinerer
Welcher Zerkleinerer passt zu Ihren Fassdauben und Produktionsresten?
WL 4 Einwellen-Zerkleinerer
Für kleinere bis mittlere Fassholzmengen
WL-Serie
Die WL Serie eignet sich für Küfereien und Fasshersteller, die einzelne Fassdauben, Fassböden, Fassdeckel und andere Holzreste zuverlässig zerkleinern möchten. Je nach Materialmenge stehen unterschiedlich große Modelle für die manuelle oder mechanische Beschickung zur Verfügung.
Die WLK Serie eignet sich für höhere Volumen sowie größere oder unterschiedlich geformte Fassholzreste. Dank verschiedener Rotor-, Trichter- und Austragsoptionen lässt sich die Maschine flexibel an den Materialstrom und den gewünschten Durchsatz anpassen.
Die S7 Serie ist für große, kontinuierlich anfallende Materialmengen und besonders anspruchsvolle Zerkleinerungsaufgaben ausgelegt. Sie kommt infrage, wenn eine hohe Produktivität, ein kraftvoller Materialeinzug und die zuverlässige Verarbeitung großer Fassholzvolumen entscheidend sind.
Die WLH Serie ist die passende Lösung für lange, schmale Holzabschnitte, die kontinuierlich bei der Fassproduktion anfallen. Über eine Vibrationsrinne lassen sich die Reststücke direkt zuführen, wodurch sich der Zerkleinerer besonders gut in automatisierte Produktionslinien integrieren lässt.
Kundenanwendungen zur Zerkleinerung von Fassdauben und Fassholzresten
So läuft die Zerkleinerung von Fassdauben und Produktionsresten
Zerkleinerung von Weinfässern mit einem WEIMA WL 4 bei der Holzmanufaktur Alsenz
In der Holzmanufaktur Alsenz erhalten alte Weinfässer ein zweites Leben und werden zu einzigartigen, handgefertigten Möbelstücken verarbeitet. Die Fässer werden sorgfältig zerlegt und die Dauben aufwendig aufgearbeitet – doch nicht alle sind dafür geeignet. Aussortierte Fassdauben sowie weitere Holzreste werden in einem WEIMA WL 4 Shredder zerkleinert. Zudem sind alle Holzbearbeitungsmaschinen an eine zentrale Absaugung angeschlossen. Der dabei gesammelte Feinstaub wird mithilfe einer WEIMA C 150 Brikettierpresse zu kompakten Briketts gepresst. Sowohl die beim Zerkleinern entstehenden Hackschnitzel als auch die Briketts werden in einer betriebseigenen Heizanlage verbrannt – und versorgen damit sowohl die Werkstatt als auch ein angrenzendes Wohnhaus mit Wärme.
Wie der weltweit größte Holzfasshersteller Holzabfälle zerkleinert
Als weltweit größter Hersteller von Eichenfässern fallen bei der Independent Stave Company im gesamten Produktionsprozess Holzreststoffe an. Um dieses wertvolle Material besser zu verwerten, setzt das Unternehmen an mehreren Standorten in Nordamerika und Europa auf Zerkleinerer von WEIMA, mit denen Holzabfälle zu einem einheitlichen Material für die Weiterverwendung verarbeitet werden.
Ein Großteil des zerkleinerten Holzes wird zur Energieversorgung von Heizkesseln und Produktionsprozessen in der Küferei genutzt, während ein anderer Teil an lokale Partner für Produkte wie Holzkohle, Tierstreu und Mulch geliefert wird. Gemeinsam tragen die Independent Stave Company und WEIMA dazu bei, einen stärker kreislauforientierten Produktionsprozess zu schaffen, der die natürliche Ressource vom Baum bis zum Fass effizient nutzt.
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Vom Fass zum WertstoffJetzt Holzfass und Fassdauben Shredder anfragen
Fassdauben, Fassböden, Fassdeckel und Eichenholzabschnitte werden direkt an ihrem Entstehungsort gesammelt. Eine geordnete Erfassung erleichtert die anschließende Beschickung und sorgt für einen gleichmäßigen Materialstrom.
Holzabschnitte auf dem Weg zum Zerkleinerer
2. Beschicken
Je nach Materialform und Anlagenkonzept wird das Fassholz manuell, per Förderband oder über eine andere Zuführung in den Zerkleinerer eingebracht. Lange Produktionsabschnitte können kontinuierlich einem Horizontal-Zerkleinerer zugeführt werden, während einzelne Fassbestandteile meist über einen Trichter aufgegeben werden.
Der Rotor zerkleinert die Fassdauben
3. Zerkleinern
Im Zerkleinerer wird das Holz zwischen Rotor, Schneidmessern und Gegenmessern aufbereitet. Sieb, Rotor und Messer werden auf die Abmessungen des Fassholzes, die Materialmenge und das gewünschte Zerkleinerungsergebnis abgestimmt.
Abgeschiedenes Metall
4. Optional Metall abscheiden
Nägel, Schrauben und andere magnetische Metallteile können gemeinsam mit dem Fassholz zerkleinert und anschließend aus dem Materialstrom entfernt werden. Die Abscheidung erfolgt beispielsweise mit einem Magneten über dem Austragsband.
Eine alte Fassdaube und daraus hergestellte Hackschnitzel
5. Austragen und lagern
Nach der Zerkleinerung werden die erzeugten Hackschnitzel per Förderband, Austragsschnecke oder Absaugung weitertransportiert. Anschließend können sie platzsparend in einem Container, Silo oder Hackschnitzelbunker gesammelt werden.
Hackschnitzel werden in einer Biomasseheizung verbrannt
6. Weiterverwenden
Abhängig von Materialzustand, Feuchtigkeit und den geltenden Anforderungen können die Hackschnitzel brikettiert oder einer geeigneten energetischen Verwertung zugeführt werden. Vorbehandeltes oder verunreinigtes Fassholz muss vor der weiteren Nutzung gesondert bewertet werden.
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Häufig gestellte Fragen zur Fassdauben Zerkleinerung
Alles, was Sie über das sichere und effiziente Zerkleinern von Fassdauben und Fassholzreste wissen müssen.
Welche Fassholzreste können WEIMA Zerkleinerer verarbeiten?
Geeignet sind unter anderem lose Fassdauben, Fassdeckel, Fassböden und Eichenholzabschnitte aus der Produktion.
Welcher Zerkleinerer eignet sich für lange Produktionsreste?
Für lange, schmale Abschnitte aus der laufenden Produktion eignen sich Horizontal-Zerkleinerer. Sie lassen sich beispielsweise über Fördertechnik direkt an den Entstehungsprozess anbinden.
Welche Maschine passt zu einzelnen Fassdauben?
Für einzelne Dauben und kleinere Materialmengen kann ein WL 4 eingesetzt werden. Für höhere Volumen kommen größere WL Modelle oder ein WLK 1500 infrage. Die endgültige Auswahl erfolgt anwendungsbezogen.
Was passiert mit Nägeln und Schrauben bei der Zerkleinerung?
Vor der Zerkleinerung werden die Fassbestandteile auf größere oder lose Fremdkörper geprüft und diese bei Bedarf entfernt. Fest im Holz sitzende Nägel und Schrauben können mit einer dafür geeigneten Maschinenkonfiguration gemeinsam mit dem Fassholz zerkleinert werden. Anschließend werden die magnetischen Metallteile beispielsweise mit einem Überbandmagneten aus dem Materialstrom abgeschieden.
Wie kann das zerkleinerte Fassholz weiterverwendet werden?
Mögliche Wege sind Brikettierung und Volumenreduzierung für Lagerung und Transport oder eine geeignete energetische Verwertung. Die Zulässigkeit hängt vom Zustand und der früheren Nutzung des Holzes ab.
Wann ist ein Materialtest sinnvoll?
Ein Materialtest ist sinnvoll, wenn Abmessungen, Materialmix, Beschickung oder gewünschtes Zerkleinerungsergebnis besondere Anforderungen stellen. Dabei kann WEIMA die geeignete Maschinenkonfiguration bewerten.
Überzeugen sich sich selbstJetzt ihr Material auf unserem Maschinen shreddern.