Allein in der
EU fallen pro Person durchschnittlich 16 kg Textilmüll pro Jahr an, aber nur etwa 4,4 kg werden getrennt gesammelt und für Wiederverwendung oder Recycling vorbereitet. Der Großteil landet weiterhin im Restmüll oder in der Verbrennung.
Textilabfälle effizient zerkleinern, sortenrein aufbereiten und in den Recyclingkreislauf zurückführen: Mit den leistungsstarken WEIMA Textil Shreddern verarbeiten Sie Produktionsreste, Alttextilien, Kleidung, Vliesstoffe, Teppiche, Fasern oder Mischgewebe zuverlässig und wirtschaftlich – vom Einzelshredder bis zur vollautomatischen Recyclinganlage. WEIMA entwickelt seit über 45 Jahren robuste Zerkleinerungslösungen für anspruchsvolle Recyclinganwendungen. Unsere Maschinen helfen Unternehmen weltweit dabei, textile Reststoffe in wertvolle Sekundärrohstoffe umzuwandeln und die Anforderungen der Kreislaufwirtschaft zu erfüllen.
Schon gewusst?
Jährlich entstehen weltweit rund 92 Millionen Tonnen Textilabfälle – das entspricht etwa einer LKW-Ladung Kleidung, die jede Sekunde verbrannt oder deponiert wird.
Die Zerkleinerung ist ein zentraler Prozessschritt im Textilrecycling. Sie reduziert das Materialvolumen, homogenisiert unterschiedliche Textilien und bereitet Stoffe gezielt für nachgelagerte Prozesse wie Sortierung, Separation, Faseröffnung oder chemisches Recycling vor. Je nach Anwendung kommen unterschiedliche Zerkleinerungskonzepte und Korngrößen zum Einsatz.
Mit industriellen WEIMA Zerkleinerern können verschiedenste textile Materialien verarbeitet werden – darunter Kleidung, Produktionsreste, Mischgewebe, Polyester, Baumwolle, Nonwovens, Teppiche oder technische Textilien. Auch voluminöse oder stark verpresste Materialien wie Ballenware lassen sich zuverlässig aufbereiten.
Die Europäische Union verschärft die Anforderungen an die Kreislaufwirtschaft und die getrennte Sammlung von Textilien. Unternehmen aus Recycling, Entsorgung und Textilproduktion müssen daher neue Verwertungswege schaffen. Die Zerkleinerung bildet häufig die technische Grundlage, um Alttextilien überhaupt effizient weiterverarbeiten und recyceln zu können.
Eine gleichmäßige und materialschonende Zerkleinerung verbessert die Prozessstabilität in nachgelagerten Recyclinganlagen. Definierte Materialgrößen erleichtern beispielsweise Sortierung, Metallabscheidung oder die Rückgewinnung von Fasern. Gleichzeitig können Verunreinigungen und Störstoffe besser separiert werden.
Textilien gelten aufgrund ihrer langen Fasern, elastischen Eigenschaften und unterschiedlichen Materialzusammensetzungen als anspruchsvoll. Besonders Mischgewebe oder technische Textilien können hohe Anforderungen an Rotor, Messer und Antrieb stellen. Industrielle Shredder wie die von WEIMA werden deshalb individuell an Material und Durchsatz angepasst.
Ja. Zerkleinerte Textilien dienen häufig als Ausgangsmaterial für mechanisches oder chemisches Recycling. Je nach Material können daraus neue Fasern, Dämmstoffe, Vliesstoffe oder Ersatzbrennstoffe entstehen. Ziel ist es, textile Rohstoffe möglichst lange im Kreislauf zu halten und Abfälle zu reduzieren.