Shredder Rotor zerkleinert Zimmerei Holzabfälle

Zimmerei Kreutner heizt mit eigens zerkleinerten Holz Abfällen

Mit einem WEIMA WL 4 Einwellen-Zerkleinerer, einem ausgeklügelten Schneckensystem und einer Hackschnitzelheizung nutzt die Zimmerei Bernd Kreutner im badischen Bahlingen anfallende Holzabfälle wie Dachlatten, Anschnitte und Paletten nachhaltig, um die betriebseigenen Gebäude zu heizen.

Badischer Familienbetrieb

Seit fast 20 Jahren bieten Bernd Kreutner, seine Familie und acht Angestellte im badischen Bahlingen am Kaiserstuhl Zimmereiarbeiten aller Art an. Neben Holzrahmenbau, Neubauten, Sanierungen und Hallenbau hat sich das Unternehmen auf Holzbauten in bebauten Ortskernen spezialisiert. Dabei fallen pro Jahr ca. 80 Kubikmeter Restholz an.

Zimmermann bearbeitet Kanthölzer in einer Zimmerei
Holz Hacker von WEIMA beladen mit Restholz

Über Zimmerei Bernd Kreutner

20
Jahre Erfahrung
80
m3 Restholz/Jahr
WL 4
Zerkleinerer
„Früher haben wir das anfallende Holz teilweise als Stückgut im Holzofen der Zentralheizung verfeuert und teilweise auf einer Deponie entsorgt,“ erzählt der Zimmerermeister. „Dabei war die große Fläche, die die Holzreste in Anspruch genommen haben, besonders lästig. Aber auch die Kosten für die Entsorgung waren nicht ohne.“
Inhaber Bernd Kreutner

Um schließlich Abhilfe zu schaffen und die Holzreste kosteneffizient und nachhaltig verwerten zu können, entschied Bernd Kreutner sich für einen Zerkleinerer. Seit 2020 steht ein WEIMA Einwellen-Shredder des Modells WL 4 in der großen Halle des Zimmereibetriebs – mit Blick auf die benachbarten Weinberge.

Luftaufnahme mit Bernd Kreutner vor seiner Zimmerei neben dem Wohnhaus

WL 4 – Bewährter Hacker für Holzabfälle und Restholz

Der WL 4 von WEIMA ist ein bewährter Zerkleinerer für das Verarbeiten von Holzabfällen aller Art. Mit 260 mm Rotordurchmesser und einer Arbeitsbreite von 600 mm sind weder Dachlatten noch Abschnitte oder Paletten samt Nägeln eine Herausforderung. Darüber hinaus ist der Hacker besonders bedienerfreundlich dank Siemens SPS-Steuerung mit Touch-Display. So kann der Shredder beispielsweise von allen Mitarbeitenden im Betrieb sorglos bedient werden.

orangener WEIMA WL 4 shredder vor einer holzwand mit förderschnecken
gabelstapler schüttet holzabfälle in einen orangenem weima shredder
Holzabschnitte werden mit einem Shredder zerkleinert

Der Zerkleinerer wird sowohl händisch als auch mit einer Kippmulde befüllt. Dafür wurde eine spezielle Trichterform auf den Maschinenkörper des WL 4 gebaut, die sicherstellt, dass die gesamte Ladung im Trichter landet. Bernd Kreutner hat sich nicht nur wegen des kleineren Lagervolumens für einen Zerkleinerer entschieden.

Auch der Arbeitsaufwand im Umgang mit dem Restholz konnte verringert werden. Fünf bis sechsmal pro Woche wird der Zerkleinerer befüllt, um das angefallene Holz zu zerkleinern. Die Zerkleinerung einer vollen Ladung dauert dann etwa 20 Minuten.

Alles aus einer Hand: Beratung, sowie ein maßgeschneidertes System aus Shredder und Fördertechnik

Das Besondere bei der Zimmerei Kreutner: Die zerkleinerten Hackschnitzel werden über ein Schneckensystem nach oben aus der Werkstatthalle gefördert. Auf dem Dach befindet sich der Magnetabscheider, der Nägel und sonstige Metalle von den Hackschnitzeln trennt. Das abgetrennte Metall wird über ein zweites Rohr zurück in die Halle geführt und dort in einem Behälter gesammelt. Die Metallreste werden anschließend recycelt.

Shredder Rotor zerkleinert Zimmerei Holzabfälle
befüllter shredder trichter mit restholz
shredder zerkleinert restholz mit rotor samt schneidmessern

Für den Winter vorsorgen

Das zerkleinerte Restholz wird über eine Schnecke in den 80 Kubikmeter großen Spänebunker transportiert und gelagert. In den kalten Monaten ist das Restholz in der Hackgutheizung von Hargassner nutzbar, um Wärme für die Hallen sowie das Wohnhaus der Familie Kreutner zu erzeugen.

zentralheizung hackgutheizung om keller von zimmerei kreutner
mitarbeiter bedient den schaltschrank des wl 4 shredders von weima

Klarer Fall: Schnecke statt Absaugung

Dass sich Herr Kreutner für eine Schneckenkonstruktion und gegen eine Absaugung entschied, hatte viele Gründe. Einerseits ist durch den Einsatz von langsam drehenden Schnecken eine drucklose Befüllung des Bunkers realisierbar. Das verringert nicht nur die Brandgefahr, sondern sorgt auch für geringere Versicherungskosten und -auflagen. Darüber hinaus sind Schneckenförderer äußerst energieeffizient und deutlich leiser als ein System mit Absaugung.

BAFA-Förderung macht’s möglich

Ausschlaggebend für einen Zerkleinerer der Firma WEIMA war neben der guten Beratung durch Sales Director Fred Haller auch die fachkundige Unterstützung bei der Planung der kompletten Anlage. Über ein Programm der BAFA konnte sich die Zimmerei Kreutner für die Anschaffungen des Hackers, einer neuen Hargassner Hackschnitzelheizung, den Bau des Spänebunkers und der peripheren Geräte eine Förderung sichern. Nun ist der Zimmereibetrieb bestens für die kommenden Jahre gerüstet.

Geschnitze Person aus Holz vor dem Gebäude der Zimmerei Kreutner
Konstruktionen aus Holzbalken hängen an einer Hausfassade
Person neben Schubkarre befüllt einen orangenen WEIMA Zerkleinerer mit Holzabfällen
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