Ein kleiner Haufen bunter zerkleinerter Kunststoffreste

Zerkleinerung als Schlüsselprozess: WURSI setzt auf WEIMA W5.14 Shredder

Kunststoff
10.11.2025

Die spanische WURSI Group zeigt, wie sich Kunststoffreste industriell hochwertig aufbereiten lassen. Pro Monat verarbeitet das Unternehmen rund 1.500 Tonnen Polypropylen und Polyethylen zu Regranulat – mit zwei WEIMA W5.14 Einwellen-Zerkleinerern als zentralem Bestandteil der Recyclinglinie.

Kunststoff Zerkleinerung und Recycling

WURSI Group, Spanien
Interview mit Javier Perez Puig

Die spanische WURSI Group verarbeitet jeden Monat 1.500 Tonnen recycelten Kunststoff und gibt Polypropylen- und Polyethylenabfällen ein neues Leben. Mit zwei WEIMA W5.14 Shreddern sorgt das Unternehmen für ein effizientes und zuverlässiges Recycling.

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Definierte Korngrößen für stabile Extrusion

Im Recyclingprozess zählt jedes Detail: von der Vorsortierung bis zur Partikelgröße. WURSI bereitet sortenreine Kunststoffreste zunächst manuell auf und führt sie über ein Förderband in die beiden WEIMA Zerkleinerer ein. Dort wird das Material zerkleinert, je nach Siebkonfiguration zwischen 30 und 100 Millimetern. Die so entstehenden Flakes bilden die Basis für eine homogene Schmelze in der Extrusion.

Verschiedene Polypropylen- und Polyethylen-Reste aus der Industrie auf dem Boden in einer Halle
Man sieht in einer Halle wie ein Arbeiter manuell das Förderband vor dem Schredder mit Folie befüllt. Im Hintergrund sieht man den zweiten Shredder
Seit wir die erste Maschine angeschafft haben, sind wir sehr zufrieden. Wir haben daraufhin schnell die zweite gekauft und hoffen, im nächsten Jahr die dritte zu integrieren.
Javier Perez Puig
Javier Pérez Puig
Geschäftsführer

Prozessführung mit integrierter Sicherheit

Das Material gelangt wahlweise über ein Förderband oder ein Absaugsystem direkt in den Extruder. Ein Metalldetektor zwischen Zerkleinerung und Extrusion schützt die Anlage zuverlässig vor Fremdkörpern. Im hauseigenen Labor prüft WURSI jede Charge auf Schmelzindex, Dichte und Farbstabilität. Dies ist ein fester Bestandteil der Qualitätssicherung, um Prozessschwankungen frühzeitig zu erkennen.

WEIMA W5.14 mit anschließendem Förderband
WEIMA W5.14 mit integriertem Absaugsystem
Man sieht in der Halle den Extruder
Am Ende der Recyclingline sieht man das fertige schwarze Regranulat
1.500 Tonnen
Polypropylen und Polyethylen
Die WURSI Group verarbeitet pro Monat 1.500 Tonnen Polypropylen und Polyethylen zu Regranulat.
WEIMA W5.14 Einwellen-Zerkleinerer in einer Recyclinglinie
Die WEIMA Maschine in einer Halle, davor ein Förderband und industrielle Kunststoffabfälle
Man sieht wie aus dem Shredder die zerkleinerten Polypropylen- und Polyethylen-Resten fallen
Ein kleiner Haufen bunter zerkleinerter Kunststoffreste

Maschinendesign für den Dauerbetrieb

Der WEIMA W5.14 Shredder ist für anspruchsvolle Kunststoffanwendungen ausgelegt. Der V-Rotor mit 500 mm Durchmesser und 1.400 mm Länge sorgt für gleichmäßige Zerkleinerung auch bei zähen Materialien. Die SPS-Steuerung von Siemens mit Touchpanel erlaubt eine exakte Anpassung der Betriebsparameter. Der hydraulisch zu öffnende Siebkorb und die großzügige Inspektionsklappe verkürzen Stillstandzeiten bei Wartung oder Siebwechsel erheblich. WURSI nutzt austauschbare Siebsegmente, um flexibel auf Materialunterschiede reagieren zu können – ein Vorteil bei wechselnden Polyolefinströmen.

Vom Aufbau bis zum After-Sales-Service, wir haben großes Vertrauen in WEIMA und hoffen, noch viele Jahre zusammenzuarbeiten. WEIMA hat uns von Anfang an ein gutes Gefühl vermittelt und eine enge, familiäre Beziehung ermöglicht. Das schätzen wir sehr. Ob Probleme, Anpassungen oder neue Ideen – es gibt immer eine schnelle Antwort und eine gute Kooperation. Deshalb haben wir uns für WEIMA entschieden.
Javier Perez Puig
Javier Pérez Puig
Geschäftsführer
Vergleichsbild: Links Von großen Polypropylen- und Polyethylen-Resten, dann in der Mitte zerkleinert, recht das Regranulat

WURSI betrachtet das Kunststoffrecycling nicht als ökologisches Aushängeschild, sondern als technisch anspruchsvollen Wertschöpfungsprozess. Durch die Kombination aus mechanischer Präzision und qualitätsorientierter Prozessführung entsteht ein Regranulat, das den Anforderungen moderner Kunststoffverarbeitung entspricht und somit einen echten Materialkreislauf ermöglicht.

Patrick Henzler, Sales Director bei WEIMA, vor einem grünen Pflanzen Hintergrund mit weißem Hemd, lächelnd
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