Zerkleinerung von Produktionsabfällen mit dem WEIMA W5.14 Shredder
Ein in Großbritannien ansässiges Unternehmen, spezialisiert auf die Herstellung von PVC-Polymerprodukten, hat seine internen Recyclingkapazitäten gezielt erweitert. Ziel war es, sperrige Kunststoffabfälle direkt vor Ort aufzubereiten und dem Wertstoffkreislauf wieder zuzuführen, anstatt sie kostenintensiv zu entsorgen.
Produktionsabfälle sowie Ausschussware werden durch die Zerkleinerung auf eine definierte Größe reduziert und anschließend zu Granulat weiterverarbeitet. Dieses Granulat kann direkt wieder in den Herstellungsprozess integriert werden. Das Resultat des Projkets ist ein geschlossener Materialkreislauf mit messbaren wirtschaftlichen und ökologischen Vorteilen.
Das Unternehmen stand vor der Aufgabe, eine leistungsfähige Zerkleinerungslösung zu realisieren, obwohl das Investitionsbudget klar begrenzt war. Gleichzeitig sollten Durchsatz, Outputqualität und Betriebssicherheit den Anforderungen einer industriellen Kunststoffverarbeitung gerecht werden.
Gesucht wurde daher eine wirtschaftliche Lösung, die eine hohe Anlagenverfügbarkeit bietet und kurzfristig einsatzbereit ist. Unterstützt wurde man vom offiziellen WEIMA Händler für England, Fercell Engineering .
Die ideale Lösung bot ein generalüberholter WEIMA W5.14 Einwellen-Zerkleinerer. Gebrauchte WEIMA Maschinen werden vollständig inhouse geprüft, gewartet und instandgesetzt, sodass sie viele weitere Jahre zuverlässig im industriellen Einsatz arbeiten. Das ist eine ideale Option, wenn Neumaschinen wirtschaftlich nicht darstellbar sind oder kurze Lieferzeiten gefordert sind.
Der Zerkleinerer ist Teil eines kompletten Recyclingsystems, bestehend aus einem Zuführförderband, dem WEIMA W5.14 Shredder mit geschlossenem Einfülltrichter, einem Austragsförderer sowie einer UF5 Entstaubungsanlage.
Sichere und saubere Verwertungsprozesse
Das Material wird manuell auf das Zuführband aufgegeben und dem Zerkleinerer zugeführt. Nach der Zerkleinerung gelangt das Material über den Austragsförderer in einen Sammelbehälter und steht dort für die Weiterverarbeitung zur Granulierung bereit.
Der geschlossene Einfülltrichter stellt sicher, dass Kunststoff Flakes und Staubpartikel innerhalb der Anlage verbleiben. Anfallender Staub wird zuverlässig zur UF5 Filteranlage geführt und in Sammelsäcken erfasst. Diese lassen sich einfach wechseln, wodurch Stillstandzeiten auf ein Minimum reduziert werden.
Der WEIMA W5.14 Shredder mit Einwellen-Technologie wurde speziell für die Verarbeitung unterschiedlichster Kunststoffabfälle entwickelt, von voluminösen Kunststoffteilen bis hin zu reißfesten Fasern und Folien. Damit eignet sich die Maschine ideal für den flexiblen Einsatz direkt im Fertigungsumfeld.
Herzstück der Anlage ist der universell nutzbare V-Rotor mit einem Durchmesser von 500 mm und einer Rotorlänge von 1.400 mm. Er sorgt für hohe Durchsätze bei gleichzeitig maximaler Flexibilität im Materialhandling, selbst bei schwierig zu zerkleinernden Kunststoffen.
Die Gegenmesser lassen sich von außen komfortabel einstellen und sind zudem wendbar. Durch regelmäßiges Drehen der Schneidmesser werden konstant hohe Durchsatzleistungen erreicht und die Standzeiten der Werkzeuge deutlich verlängert.
Die Wartung der W5 -Baureihe ist besonders servicefreundlich. Der Siebkorb lässt sich per Knopfdruck hydraulisch öffnen. Über die breite Inspektionsklappe hat der Kunde einen direkten Zugang zum Rotor.
Durch die Zerkleinerung der PVC-Kunststoffabfälle wird das Materialvolumen deutlich reduziert und wertstoffhaltiges Material vor der Deponierung bewahrt. Gleichzeitig entsteht ein homogener Output, der sich ideal für die Weiterverarbeitung zu Granulat eignet und erneut in der Produktion eingesetzt werden kann.
So senkt das britische Kunststoffunternehmen Entsorgungskosten, steigert die Ressourceneffizienz und setzt konsequent auf nachhaltiges Kunststoffrecycling.