Viele Briketts in einer Halle gelagert

7 Millionen Briketts aus Getränkekartons

300 pro Stunde, 7.200 pro Tag – so viele Briketts werden bei Elopak in Lystrup, Dänemark mit einer WEIMA TH 714 Brikettpresse regelmäßig aus überschüssigen Karton und Papierstaub gepresst. Anschließend werden sie zur Energieerzeugung in einem örtlichen Heizkraftwerk genutzt. Eine nachhaltige Erfolgsgeschichte, die das Engagement für Umweltschutz und Kreislaufwirtschaft des skandinavischen Unternehmens unterstreicht.

Elopak ist ein globaler Anbieter von papierbasierten Verpackungslösungen mit einem starken Fokus auf nachhaltige Innovationen. Das Besondere dabei: die Verpackungen bestehen hauptsächlich aus nachwachsenden Rohstoffen wie Zellstoff.

ELOPAK Logo

Ein Schwerpunkt liegt auf der Pure-Pak®-Serie, die darauf abzielt, den Einsatz von Kunststoff zu minimieren. Elopak engagiert sich stark für den Umwelt- und Klimaschutz, indem sie Verpackungen entwickeln, die recycelbar und biologisch abbaubar sind. Das Unternehmen arbeitet international mit verschiedenen Industriepartnern zusammen, um die Nachhaltigkeit in der gesamten Verpackungsbranche voranzutreiben. 

 

Briketts aus alten Kartons
„Wir legen großen Wert auf die Reduzierung von Kunststoffverbrauch und CO2-Emissionen und unterstützen den Übergang zur Kreislaufwirtschaft. Unser lokaler Partner in Lystrup hat uns daraufhin die Brikettierpresse von WEIMA empfohlen. Nach ein paar Tests waren wir davon überzeugt, dass die Presse unsere Getränkekartonabschnitte sicher und effizient verdichtet,“
erzählt Caspar Bendtzen
Projektmanager bei Elopak in Lystrup.  

WEIMA TH 714 in Aktion

Brikettierung von Papierabfällen und -staub mit einer WEIMA TH 714

Eine WEIMA TH 714 Brikettierpresse verpresst Papierabfälle und Papierstaub aus der Produktion von Getränkekartons. Beim Verschließvorgang der Getränkekartons fallen wöchentlich 10-16 Tonnen Produktionsabfälle an, die zu Briketts gepresst werden.

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10-16 Tonnen Briketts pro Woche

Die Materialreste stammen hauptsächlich aus dem Versiegelungsprozess, bei dem Kartons für flüssige Lebensmittel verschlossen werden. In diesem Produktionsschritt kommt eine feine Fräse zum Einsatz, die überschüssigen Karton abfräst. Daraus entstehen unvermeidlich kiloweise Kartonreste sowie feiner Papierstaub. 

Eine Schnecke die Kartonschnitte zu einer Brikettierpresse transportiert
Die Kartonabschnitte werden in einem Bunker gelagert.

Energielieferant aus Kartonresten

Die WEIMA TH 714 Brikettierpresse verwandelt dieses Material mittels hydraulischen Druckes (ohne Klebstoffe oder Bindemittel) zu hochverdichteten runden Briketts mit 80 mm Durchmesser. So entstehen pro Woche zehn bis sechzehn Tonnen Briketts. Die Kartonabschnitte und der Papierstaub werden in einem Bunker gelagert und von dort über eine Transportschnecke und ein Luftabsaugsystem in den Aufgabetrichter der Brikettiermaschine geleitet. Die fertigen Briketts gelangen schließlich über ein Austragsrohr direkt in einen Container. 

Nachdem die Briketts gepresst wurden, werden sie an das örtliche Heizkraftwerk geliefert, das sie zur Erzeugung von Fernwärme nutzt. Der Grund, warum die Briketts nicht anderweitig recycelt werden können, liegt darin, dass die Getränkekartons Polyethylen (PE) aus der Produktion enthalten. 

WEIMA Brikettpresse TH 714
Ein echter Dauerläufer von WEIMA fürs Brikettieren:
„Wir nutzen die Maschine nun seit etwas mehr als drei Jahren, fast durchgehend, rund um die Uhr. Die Presse ist zuverlässig und effizient, sie funktioniert Tag für Tag, wir hatten kaum Wartungsarbeiten und sparen dadurch sehr viel Zeit und Kapazität,“
erzählt Caspar Bendtzen.
Kleine Kartonabschnitte von Getränkekartons
Briketts mit einem Durchmesser von 80 mm
Viele Briketts in einer Halle gelagert
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