WEIMAs kleines Einmaleins des Zerkleinerns und Brikettierens

Hier erfahren Sie, wie Zerkleinerung und Brikettierung bei WEIMA funktionieren und was sich hinter bestimmten Fachbegriffen verbirgt. Sollten Fragen offen bleiben, sprechen Sie uns bitte an – wir sind gerne für Sie da.

 


Das Maschinenprogramm unserer Zerkleinerer

Ein-Wellen-Zerkleinerer

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Ein-Wellen-Zerkleinerer besitzt einen Rotor (das Schneidwerk), der mit speziellen Messern versehen ist. Diese schneiden das Material, das der hydraulische Schieber horizontal gegen den drehenden Rotor drückt.
Mit WEIMAs innovativem V-Rotor lässt sich nahezu jedes Material optimal zerkleinern. Die Korngröße, also die Größe des austretenden zerkleinerten Materials, wird dabei durch ein unterhalb des Rotors angebrachtes Sieb definiert. Je nach Anwendungsfall sind die Löcher größer oder kleiner.

Die Beschickung von Ein-Wellen-Zerkleinerern erfolgt entweder klassisch vertikal (Trichter) oder horizontal (Vibro-Rinne). Horizontal-Zerkleinerer (Baureihe Biber, Tiger und Leopard) eignen sich insbesondere bei der Zerkleinerung von sehr langen Materialien wie Holzleisten oder sperrigen Kanthölzern.

Vier-Wellen-Zerkleinerer

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Die Materialzufuhr bei Vier-Wellen-Zerkleinerer (Baureihen ZM und ZMK) erfolgt vertikal über den Trichter auf das Schneidwerk. Beim Vier-Wellen-Zerkleinerer lässt sich ein Sieb zur Sicherung homogenen Stückguts verwenden. Hierbei wird das Material kraftvoll von den Reißzähnen der Schneidscheiben erfasst und zerkleinert, von den Räumscheiben durch die zwischen den Schneidscheiben befindlichen Schnittspalte gedrückt und durch das unterhalb des Schneidwerkes angeordnete Sieb ausgetragen.

Schneidmühlen

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WSM Schneidmühlen sind gleichermaßen einsetzbar als Stand-Alone-Lösung und als Nachzerkleinerer bei zweistufigen Verfahren.
Ein großer Aufgabe-Trichter lässt sowohl die manuelle Beschickung als auch jene mittels Förderband zu. Die hocheffektive V-Schnitt-Technologie mit doppeltem Schrägschnitt sorgt dafür, dass ein besonders feines Mahlgut produziert wird – hierbei wird das zu zerkleinernde Mahlgut vom Rotor der Schneidmühle erfasst und solange gegen die feststehenden Statormesser vermahlen, bis es klein genug ist, um durch das unten angebrachte Sieb der Schneidmühle zu fallen.

Querstromzerspaner

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Querstormzerspaner werden zur Zerkleinerung und Aufbrechung verschiedenster Materialien eingesetzt.
Auf verschleißende Werkzeuge wie drehende und stehende Messer oder Granuliersiebe wird vollends verzichtet. Stattdessen werden massive Stahlketten verwendet, die im Prallturm rotieren. Rund 80% der Zerkleinerung erfolgt durch das alleinige, gegenseitige Aufprallen des beschleunigten Aufgabegutes. Es wird nicht geschnitten, sondern zerfasert. Unterschiedliche physikalische Eigenschaften der Materialien definieren verschiedene Korngrößen. Individuell einstellbare Verweilzeiten bestimmen die Form und die Größe des aufgeschlossenen Materials.


Echt scharf: Unsere Rotor- und Schneidtechnik.

WEIMA Zerkleinerer lassen sich mit verschiedenen Rotor- und Messervarianten ausstatten, so dass das jeweilige Material stets optimal zerkleinert wird.

V-Rotor

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WEIMAs innovativer V-Rotor mit Schnittspaltjustierung SuperCut sorgt für die optimale Schnittgeometrie, die sich exakt den Materialanforderungen anpasst. Das Resultat: Homogenere Zerkleinerungsergebnisse, universelle Einsetzbarkeit, hohe Durchsatzleistungen, geringerer Energieverbrauch, Störstoffunanfälligkeit und niedriger Verschleiß.

F-Rotor

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Der F-Rotor – das F steht für Filamente – ist eine Weiterentwicklung in unserer etablierten WLK-Rotorbaureihe. Eine spezielle Messerteilung und Schneidgeometrie sorgen für die optimale Zerkleinerung von textilen Filamenten und Bändchen sowie von Folien.


Große Auswahl an effektiven Rotor- und Messervarianten

Glatt

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Glatte Schneidmesser sind äußerst bruchunempfindlich gegen Störstoffe und zeichnen sich, selbst bei aggressiven Materialien, durch hohe Standzeiten aus. Ideal für brechbare Anwendungen wie Spanplatten und auch als Mischkonfiguration einsetzbar.

Konkav

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Konkave Schneidmesser werden standardmäßig bei Einwellen-Zerkleinerern und Universal-Shreddern eingesetzt. Der besonders gute Materialeinzug führt zu einem deutlich geringeren Kraftbedarf bei der Zerkleinerung von Materialien wie Holz und Hartkunststoffen.

Extra-Konkav

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Der Einsatz von extra-konkaven Schneidmessern verbessert den Materialeinzug deutlich, was das Schneidverhalten weiter optimiert und verhindert, dass das Material lediglich zerquetscht wird. Typische Beispielanwendungen sind Filamente und Folien.

Hartmetall

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Minimale Wartung: Durch den Einsatz von Hartmetall-Schneidmessern werden höchste Standzeiten erzielt. Diese Messervariante ist sowohl als Vollhartmetall-Ausführung als auch mit gelöteten Hartmetallplatten verfügbar, das Hartmetall selbst ist variabel wählbar. 
Typische Anwendungsfälle sind abrasive Materialien wie Glasfaser und sandkontaminierte Agrarfolie.

Trapez

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Die WEIMA Trapez-Schneidmesser bieten höchste Widerstandsfähigkeit gegen Störstoffe. Dank stabiler Schneide und konstant gutem Schnitt wird die Klumpbildung vermieden. Insbesondere bei Folien ist der flache Schnitt von Vorteil, um möglichst aufgelöstes Output-Material zu erhalten.

Einstellbare Gegenmesser

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Dank des einstellbaren Gegenmessers ist der Schnittspalt zwischen Rotor- und Statormesser variabel. Sollte sich durch den vergrößerten Schnittspalt der Verschleiß am Gegenmesser erhöhen, wird nachreguliert – und der Verschleiß umgehend reduziert. Zudem lässt sich durch das flexible Einstellen des Gegenmessers das Schnittergebnis – und somit die Durchsatzleistung der Maschine – weiter verbessern.
Die Gegenmesser beim SPIDER haben eine Stärke von 38mm. Dies sorgt für eine stark reduzierte Störstoffempfindlichkeit. Ein weiteres Plus: Die Gegenmesser sind lassen sich wenden, was die Ersatzteilkosten erheblich verringert.

CrossCut Messersystem

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Die innovativen CrossCut-Messer passen für alle Einwellenzerkleinerer von WEIMA und für Einwellenzerkleinerer anderer Hersteller. Die quadratischen, an den Flanken sägezahnförmig ausgebildeten Rotormesser versetzen die bisherigen Grenzen der Zerkleinerungstechnik und verbinden zahlreiche Vorteile miteinander:

• deutlich reduzierter Energiebedarf.
• ruhiges und lagerschonendes Laufverhalten des Rotors.
• höherer Materialdurchsatz.
• gleichmäßiger zerkleinertes Material mit weniger Feingutanteil.
• hohe Messerstandzeiten.

Versenkte Messerschrauben

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Die Verschraubung der Messer erfolgt über Innensechskantschrauben. Diese Schrauben sind bei WEIMA Zerkleinerern im Messerträger versenkt, so dass die Schraubenköpfe während des Zerkleinerungsprozesses nicht verschleißen. Dadurch sind die Schrauben langlebig und ohne Aufwand leicht zu öffnen, um die Messer zu drehen oder auszutauschen.

Räummesser

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Eine Besonderheit der Maschinen von WEIMA: Das Räummesser sitzt sehr nahe an der Rotorabdichtung, so dass das Material bis an das äußerste Ende des Rotors geschnitten wird. Somit bleibt kein nichtzerkleinertes Material zurück, das durch die Abdichtung in die Rotorlager gerät und dort zu Beschädigungen führt.


Der Antrieb macht den Unterschied.

Konventioneller Antrieb

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Der konventionelle Antrieb, z. B. von Schneidmühlen und Einwellenzerkleinerern, erfolgt mittels eines Normmotors sowie eines eigens entwickelten Getriebes, über das die Drehzahl angepasst wird.

Kompaktantrieb

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Bei Kompaktantrieben wird der antreibende Elektromotor direkt mit dem Zerkleinerer verbunden und dabei über einen Frequenzumrichter auf die geforderte Drehzahl bzw. den geforderten Drehmoment angepasst, so dass ein Getriebe nicht erforderlich ist. Diese Maschinen zeichnen sich aus durch kompakte Bauweise, hohe Leistungsdichte, leisen Lauf und hohe Systemsteifigkeit.

Hydraulik-Antrieb

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Der hydraulische Antrieb ist unempfindlich gegen Störstoffe. Drehzahl und Drehmoment lassen sich anpassen, ohne dass Stromspitzen entstehen. Der robuste Antrieb sorgt für hohe Drehmomente bei niedriger kW-Leistung. Mittels Regelpumpe ist die Drehzahl variabel einstellbar.

WEIMA WAP-Getriebe

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WEIMA Zerkleinerungsmaschinen werden mit einem neu entwickelten WAP-Getriebe ausgestattet. Dieses Getriebe wurde von uns speziell für den Einsatz in Schreddern entwickelt und wird exklusiv von WEIMA hergestellt.
Das Getriebe ist äußerst wartungsfreundlich, verschleißarm und störstoffunempfindlich. Dessen Schuhkartonform ist ein wartungsfreundliches Design, bei dem sich das komplette Getriebe durch das Entfernen einer einzelnen Abdeckung freilegen lässt. Zudem beinhaltet dieses Getriebe lediglich vier anstatt der im Markt üblichen sieben und mehr Dichtungen. Zusätzlich verfügt es über sehr stark ausgelegte Zahnräder und Wellen. Ein wesentlicher Vorteil des WAP-Getriebes ist, dass es speziell für den Einsatz in Zerkleinerungsmaschinen entwickelt und ausgelegt wurde, denn Getriebe von Zerkleinerungsmaschinen müssen ständig schwankenden Belastungen und Schlägen standhalten. Somit ist dieses Getriebe wesentlich robuster und der Verschleiß auf das Minimum reduziert.


Gute Gründe für einen exklusiven Schredder von WEIMA.

Nur bei WEIMA: Kardanische Aufhängung der Schieberzylinder

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In unseren Schreddern (engl.: shredder) ist der Zylinder, der den Hydraulikschieber antreibt, kardanisch aufgehängt. Das bedeutet, dass die auf den Zylinder wirkenden Querkräfte abgefangen werden – und somit die Langlebigkeit des Zylinders und der Aufhängung gesichert ist.
Diese Form der Schieberaufhängung finden Sie ausschließlich bei WEIMA. Nur die kardanische Aufhängung garantiert das Absorbieren von Stößen und Querkräften und verhindert vorzeitige Beschädigungen und Verschleiß.

Exklusives WEIMA Sicherheitspaket für Maschinenabschaltung

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Die exklusive WEIMA Schutzvorrichtung: Das in die Zerkleinerer eingebaute Sicherheitspaket verhindert die Beschädigung des Rotors durch Fremdkörper. Fällt z. B. ein Hammerkopf in den Schneidraum, wird ein auf dem Getriebe aufgebauter Sicherheitsendschalter ausgelöst und die Maschine schaltet automatisch ab, bevor das Gegenmesser bzw. mehrere Messer beschädigt werden oder das Getriebe zerstört wird.

Vorteil geschraubter Wellenzapfen

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(ab 368mm Rotor-Durchmesser) Der geschraubte Wellenzapfen kann gehärtet ausgeführt werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Aufgrund des minimalen Verschleißes durch den Lagerabrieb müssen die Wellenzapfen nur noch selten gewechselt werden, zudem fällt bei der Beschädigung des Rotors durch den Schlag eines Fremdkörper lediglich der Austausch des Zapfens anstatt des kompletten Rotors an – was eine erheblichen Kostenreduktion bedeutet.

Weniger Energiekosten durch hydrodynamische Anlaufkupplung

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(ab 30kW) Die mittels eines Ölfilms funktionierende hydrodynamische Anlaufkupplung hat den Vorteil, dass sie auch bei vollbefülltem Trichter dem Maschinenstart einen sanften Anlauf ermöglicht. Extreme Stromspitzen werden vermieden und Energiekosten gesenkt. Zudem verhindert die Kupplung bei häufiger Reversierung des Rotors die Beschädigung des Maschinengetriebes.

Spezielle Rotorlagerung: K-Lager

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Diese geschlossenen, vom Maschinenrahmen abgesetzten und wartungsarmen Pendelrollenlager sind speziell für die Zerkleinerung von Kunststoffen und staubigen Materialien geeignet.
Kunststoffe können sich beim Zerkleinerungsvorgang erwärmen und in das Rotorlager eindringen – allerdings nicht beim K-Lager, da es nicht direkt im Maschinenrahmen verbaut ist und somit vom Innenraum der Maschine keine Fremdkörper aufnimmt. Die Langlebigkeit ist also um ein Vielfaches höher als bei offenen Rotorlagern. Zusätzlich sind K-Lager wartungsärmer als gewöhnliche offene Lager, da sie seltener geschmiert werden müssen. Und schließlich: Der Austausch von K-Lagern kostet kaum Zeit, hingegen offene und direkt im Maschinenrahmen verbaute Rotorlager schwieriger zu wechseln sind.

Die WEIMA Option Messingführungen

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Das gibt es nur bei WEIMA: Anstatt Kunststoffführungsleisten lassen sich bei sehr abrasivem Material Messingleisten einsetzen, etwa bei der Zerkleinerung von Paletten. Zusätzlich lässt sich bei hoher Produktion von abrasivem Material eine Rollenschubladenführung einsetzen.
Andere Hersteller bieten diese Option nicht an und müssen, bei sehr verschleißstarkem Material, die Führungen unter großem Zeitaufwand auszubauen – da kommen bis zu 200 Stunden zusammen.

Verschleißschutz für den Rotor

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Der aus solidem Stahl gefertigte Rotor ist das teuerste Teil der Maschine, zugleich ist er starker Reibung ausgesetzt. Hier gilt es, dem Verschleiß entgegen zu wirken.
Zur Zerkleinerung stark verdreckter und abrasiver Materialien (z. B. Landwirtschaftsfolie mit Sandrückständen) bietet WEIMA eine Vielzahl von Verschleiß-Schutzmöglichkeiten an: Etwa den Creusabro 4500 oder den Vautid-Mantel, die deutlich länger halten als die gängigen Hardox-Beschichtungen.

Option schwenkbarer Siebkorb

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WEIMA bietet für nahezu alle Schredder einen schwenkbaren Siebkorb in manueller und hydraulischer Ausführung an. Diese Option ermöglicht die schnelle und kosteneffiziente Wartung und Reinigung der Maschine – besonders wichtig bei der Zerkleinerung von abrasiven Materialien und dem entsprechend höherem Verschleiß von Messern. 

Soll eine andere Endgröße erzielt werden, lässt sich das in mehrere Segmente aufgeteilte Sieb innerhalb weniger Minuten problemlos austauschen. Das Gewicht je Siebsegment beträgt ca.12 kg.

Zackenplatte und Zackenleiste

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Die Hydraulikschieber der WEIMA Zerkleinerer lassen sich mit einer Zackenleiste im Holzbereich oder einer Zackenplatte im Bereich der Zerkleinerung von Kunststoffen ausstatten. Das Material wird vor dem Rotor festgehalten, dass das zu zerkleinernde Material dem Rotor nicht entweichen kann.
Die Zackenplatte bewirkt eine leicht erhöhte Durchsatzleistung und verhindert, dass größere Stücke aus der Maschine herausgeschleudert werden. Während die Zackenplatte sich über die gesamte Vorderseite des Hydraulikschiebers erstreckt, deckt die Zackenleiste lediglich den oberen Teil des Hydraulikschiebers ab.

Pipespacer / Logspacer

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Der Einsatz eines Pipespacer / Logspacer Trichters empfiehlt sich zur Zerkleinerung von massiven und voluminösen Rundhölzern, Ballen, Rohren oder Hohlkörpern, die nicht aus flexiblem Material sind und einen größeren Durchmesser haben als der Rotor.
Diese Trichteranpassung stellt sicher, dass das zu zerkleinernde Material nicht gegen die flache Trichterwand gedrückt wird (Brückenbildung), sondern im ständigen Rotorkontakt ist, so dass das Material vollständig zerkleinert wird.

Anti-Vibrations-Fundament

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Die EBS-Zerkleinerer von WEIMA stehen fest auf einem Anti-Vibrations-Fundament. Speziell entwickelte Gummifüße absorbieren die von der Maschine verursachten Vibrationen. Der Rahmen selbst lässt sich der jeweiligen Anwendung individuell anpassen.

Hydrauliköl-Kühlung

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Die schnellen Bewegungen des Schiebers erfordern die Kühlung des Hydrauliköls, um Schäden zu vermeiden. Diese Hydraulikeinheit befindet sich geschützt in einem separaten Gehäuse, was zudem die Wartung vereinfacht.

Öffnung für Austragförderband

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Ein erhöhter Unterbau und eine breite Öffnung unterhalb der Maschine gestatten es, nahezu alle Arten von Förderbändern unter WLK- und EBS-Zerkleinerern zu platzieren. Breite Förderbänder stellen sicher, dass das zerkleinerte Material aufgefangen wird.

Vorbeugende Zentralschmierung

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Empfindliche Maschinenteile wie Lager oder Zylinder müssen regelmäßig geschmiert werden, um Schäden an den Zerkleinerern vorzubeugen. Aus diesem Grund bietet WEIMA eine Zentralschmierung an, die die entsprechenden Teile automatisch in regelmäßiger Frequenz einfettet.


Brikettieren

So funktionieren Zangenpressen

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Das Material wird manuell oder mittels einer Filteranlage in einen Trichter gegeben. Ein motorisch angetriebenes Rührwerk füllt kontinuierlich den Kanal der Austragungsschnecke. Die Schnecke befördert das Material in den Vorverdichter. Eine automatische Brikettlängenüberwachung regelt die Schneckendrehdauer und bestimmt die Menge des zu pressenden Materials, um die Länge des Briketts konstant zu halten. Anschließend drückt ein hydraulischer Füllschieber das Material in den eigentlichen Pressraum. Eine ebenfalls hydraulisch gesteuerte Presszange sorgt, in Verbindung mit dem speziell gehärteten Presszylinder, für die hervorragende Brikettqualität.

Die Verpressung erfolgt ohne Bindemittel, wobei die maximale Materialfeuchte 18 Prozent nicht übersteigen sollte. Die materialabhängige Leistung der Brikettierpresse Typ C 150 liegt zwischen 30 und 50 kg/h.

So funktionieren Matrizenpressen

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Nach Abschluss des Befüllens und mit dem Erreichen des hinteren Nullpunkts des Presszylinders verdichtet der Füllzylinder das eingefüllte Material bis auf die Grenzen der Füllkammer (entspricht der Höhe des Pressstempels). Erreicht der Füllzylinder diesen Wegpunkt, wird die Matrize über den Schiebezylinder verfahren, so dass das neue Brikett in der leeren Matrize gebildet wird. Über die links und rechts angeordneten Auswerfer wird das Brikett auf der jeweiligen Seite aus der Matrize ausgestoßen und der Stapelung zugeführt. Erreicht der Presszylinder die Brikettlänge (alternativ den Pressdruck), wird der Zylinder gestoppt, der Hydraulikdruck dekomprimiert und der Presszylinder fährt zurück.

Während dieses Vorgangs wird, nach dem Entleeren des Vorratsbehälters, eine neue Charge vorbereitet: Beim Vorfahren des Presszylinders wird nach Erreichen eines definierten Wegpunktes der Füllzylinder hochgefahren und das Material für den nächsten Zyklus abgeworfen.
Nach dem Erreichen des oberen Endpunktes des Füllzylinders wird mit dem Vorverdichten ein neuer Zyklus gestartet.

So funktionieren Schwingen-Pressen (HD-Serie)

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Mit der HD-Ausführung werden die Briketts gegen einen Stahlbolzen gepresst. Damit lässt sich eine noch höhere Verdichtung erzielen als mit einem Zangensystem.

Das Material wird entweder manuell oder mittels einer Förderanlage in einen Trichter aufgegeben. Dieser Trichter lässt sich den individuellen Bedürfnissen anpassen und garantiert ohne manuelle Hilfe die kontinuierliche und kostengünstige Materialzuführung. Ein motorisch angetriebenes Rührwerk füllt den Kanal der Austragungsschnecke. Diese Schnecke befördert das Material in den Pressvorgang beginnenden Vorverdichter. Die einstellbare Schneckendrehzahl und die Schneckendrehdauer bestimmen die Menge des zu pressenden Materials. Mit dieser Einstellung kann die Länge des Briketts festgelegt werden.
Bei der Vorverdichtung presst ein hydraulischer Füllschieber das Material in die Presskammer, wo der Hauptpresszylinder es zu einem hochfesten Brikett verdichtet. Nach Fertigstellung des Briketts öffnet sich die Presskammer und das Brikett wird ausgeschoben.

Gesicherte Materialzuführung

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Ein weiteres Plus von WEIMA: Das Material wird mittels einer Förderschnecke vom Trichter in die Presseinheit geführt; selbst bei Materialwechseln kann die Förderschnecke das Material in den großen Zuführkanal einziehen.
Viele unserer Wettbewerber führen das Material der Presseinheit mit einem horizontalen Schieber zu. Dieser Schieber verfügt jedoch nur über eine sehr kleine Zuführöffnung, was die Gefahr der sogenannten Brückenbildung erhöht. Hierbei baut sich das Material um die kleine Öffnung herum auf und kann der Presseinheit nicht zugeführt werden.

Berührungsloser Näherungsschalter

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Die Zylinder werden elektrisch über einen berührungslosen Näherungsschalter angesteuert. Die Endschalter befinden sich an vorderster und hinterster Position, so dass die Bewegungen viel präziser ausfallen und die Wartungskosten aufgrund des geringen Verschleißes niedrig sind.

Kardanisch aufgehängte Förderschnecke

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Die Förderschnecke, die das Material in den Vorverdichter der Brikettierpresse transportiert, ist an einem Kardangelenk aufgehängt. Dadurch wird vermieden, dass ein festes und größeres Stück Metall Schäden an der Förderschnecke verursacht.

Endlagengedämpfte Zylinder

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Die Zylinder bewegen sich sehr schnell rückwärts, jedoch wird mittels Schockventil die Bewegung auf dem letzten Stück verlangsamt und somit der Aufprall des Zylinders verhindert. Andere Hersteller haben diese Technik zumeist nicht, so dass dort die Rückseite der Zylinderabdeckung häufig bricht.

Wegmesssystem

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Ein modernes Messsystem indiziert die exakte Position des Füllschiebers und stellt sie auf dem Touchscreen dar.

Faktor Hydrauliköltank

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Je größer der Hydrauliktank ist, desto länger dauert es, bis sich das Fluid erhitzt – was sich positiv auf die gesamte Arbeitsdauer der Maschine auswirkt. Während bei Wettbewerbern häufig die gesamte Arbeitsdauer pro Tag reduziert werden muss, setzt WEIMA eine große und robuste Presseinheit ein. Das Resultat: Hohe Brikettqualität und geringer Verschleiß.

Gehärtete Pressraumkammer

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Die Presskammer besteht aus gehärtetem Werkzeugstahl, was den Verschleiß minimiert. Die Kammer lässt sich schnell und problemlos austauschen.

Regulierbare Brikettlänge

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Die Brikettlänge ist regulierbar. Dies stellt sicher, dass bei wechselndem Material die Brikettlänge stets gleich bleibt.



WEIMA Maschinenbau GmbH

Bustadt 6 - 10
74360 Ilsfeld
Germany
Telefon:
Telefax: +49 (0)7062 957090
Weitere Kontakte
info@weima.com

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